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Über mich

Immobilien sind niemals nur Quadratmeter.

Sie sind Erinnerungsorte, Zukunftspläne, Beziehungsspiegel und manchmal auch Prüfsteine für das, was uns als Familie oder Paar verbindet.

Vererben bedeutet weit mehr, als Vermögen weiterzugeben. Es geht um Verantwortung, um Gerechtigkeit und um die Frage, wie unterschiedliche Lebenswege gewürdigt werden können. Zwischen Testament und Vermögensaufstellung stehen Fürsorge, Zweifel und oft unausgesprochene Erwartungen. Ich begleite Eltern dabei, Klarheit zu gewinnen – sachlich fundiert und emotional bewusst –, damit aus Unsicherheit Vertrauen entstehen kann und aus Regelungen tragfähige Lösungen.

Erben wiederum bringt nicht selten alte Dynamiken an die Oberfläche. Ein Elternhaus ist kein neutraler Vermögenswert – es ist Kindheit, Rollenverteilung, Nähe und manchmal auch alte Verletzungen. Wenn Geschwister entscheiden müssen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um Anerkennung, Fairness und darum, gesehen zu werden. Hier schaffe ich einen geschützten Rahmen, in dem Emotion und Struktur nebeneinander bestehen dürfen – damit Gespräche möglich werden und Verständigung wieder wachsen kann.

Zusammenziehen in ein bestehendes Zuhause ist ein sensibler Übergang. Räume tragen Geschichte, Gegenstände bewahren Erinnerungen. Wer neu dazukommt, sucht nicht nur Platz im Schrank, sondern einen Platz im Leben des anderen. Zwischen Respekt vor der Vergangenheit und dem Wunsch nach eigener Entfaltung entstehen Spannungsfelder, die behutsam geklärt werden dürfen. Ich unterstütze Paare dabei, gemeinsame Räume bewusst zu gestalten – ohne Altes zu verdrängen und ohne sich selbst zu verlieren.

Die Bauphase schließlich ist oft ein emotional unterschätzter Prozess. Was als Traum beginnt, wird schnell zu einer Abfolge komplexer Entscheidungen, Zeitdruck und Abstimmungsprozessen. Missverständnisse mit Architekten oder Projektbeteiligten können Unsicherheit und Kontrollverlust auslösen. Hier helfe ich, Bedürfnisse zu sortieren, Kommunikation zu klären und Entscheidungsfähigkeit zurückzugewinnen – damit aus Überforderung wieder Gestaltungsfreude wird.

Als Immobilienpsychologin verbinde ich psychologische Expertise mit Kommunikationskompetenz und einem tiefen Verständnis für Lebensräume. Meine Ausbildung zur Kommunikationswirtin, mein Psychologiestudium an der Universität Hamburg sowie meine Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Psychologen bilden das fachliche Fundament meiner Arbeit.

Mit Standorten in Hamburg und München begleite ich Klientinnen und Klienten in Deutschland, Österreich und der Schweiz – strukturiert, empathisch und mit einem klaren Blick für die Dynamiken, die Immobilien zu weit mehr machen als Besitz.

Denn am Ende geht es nicht um Häuser.

Es geht um Menschen – und um das, was zwischen ihnen Bestand haben soll.

Rezensionen

Als wir Geschwister geerbt haben, ging es um viel mehr als Geld und ein Haus. Für mich war es das Zuhause meiner Kindheit. Für meine Geschwister etwas völlig anderes – ein Ort voller Erinnerungen, Erwartungen und alter Geschichten. Als wir gemeinsam das Elternhaus erbten, wurde uns schmerzhaft bewusst:

Wir stritten nicht über Zahlen oder Mauern. Wir kämpften um Anerkennung, um Fairness – und darum, als Geschwister gesehen zu werden. Alte Rollen aus der Kindheit waren plötzlich wieder da. Wer immer verantwortlich war, wer sich übergangen fühlte, wer das Gefühl hatte, mehr getragen zu haben als die anderen.Wir hatten bereits mehrere Mentoring-Versuche hinter uns. Gespräche, die gut gemeint waren – aber nichts verändert haben. Die Spannungen blieben, das Schweigen wurde länger.

Als wir schließlich die Empfehlung für Frau Watolla bekamen, war sie für uns die letzte Hoffnung. Ich habe sie gebucht, ohne zu wissen, ob dieser Weg uns wirklich helfen würde. In ihrer Begleitung haben wir zum ersten Mal verstanden, was das Erben mit uns als Geschwistern gemacht hat. Sie hat Raum geschaffen für das, was lange keinen Platz hatte: Gefühle, Verletzungen, unausgesprochene Erwartungen – und gleichzeitig klare Strukturen für die sachlichen Entscheidungen rund um das Elternhaus. Frau Watolla hat uns gezeigt, dass Gerechtigkeit beim Erben nicht bedeutet, alles exakt gleich aufzuteilen. Sondern hinzuschauen: auf unterschiedliche Lebenswege, auf das, was jede von uns gegeben hat – und auf das, was heute möglich und stimmig ist.

In den Gesprächen konnten wir Dinge aussprechen, die wir selbst kaum benennen konnten. Sie hat zwischen Nähe und Klarheit vermittelt, zwischen Emotion und Verantwortung. So wurde aus Konfrontation wieder Gespräch – und aus Sprachlosigkeit langsam Verständnis.Am Ende haben wir eine Lösung gefunden, die sich für uns alle fair anfühlt.Und wir haben nicht nur gemeinsam geerbt –sondern als Geschwister ein Stück Vertrauen zurückgewonnen.“

Als meine Frau und ich über unser Erbe nachdachten, stellten wir fest, dass es nicht nur rein um Vermögensaufstellung ging. 

Wir haben vier Kinder – und keines gleicht dem anderen. Unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Lebensentscheidungen, unterschiedliche Wege. Ein Kind hat eine Ausbildung gemacht und früh begonnen, auf eigenen Beinen zu stehen. Ein anderes hat einen langen Studienweg hinter sich, teilweise im Ausland, begleitet von finanzieller Unterstützung. Ein weiteres plant, dauerhaft im Ausland zu leben, weit weg von der Familie. Und jedes dieser Kinder bringt seine eigene Sicht auf Sicherheit, Verantwortung und Fairness mit.

Als wir begannen, über unser Erbe nachzudenken, wurde uns schnell klar: Diese Entscheidungen lassen sich nicht mit einem einfachen „Alles gleich aufteilen“ lösen. Zu unterschiedlich sind die Lebensrealitäten – und zu tief sitzen die unausgesprochenen Erwartungen.

Gleichzeitig fiel es uns schwer, uns mit dem Thema zu beschäftigen. Es macht traurig, über die eigene Endlichkeit nachzudenken. Und doch spürten wir die innere Notwendigkeit, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für unser Vermögen, sondern für den Familienfrieden.

Im Rahmen unserer Vermögensanlage wurde uns Frau Watolla empfohlen. Ihre Begleitung hat uns geholfen, einen neuen Blick einzunehmen: weg von Schuld und Rechtfertigung, hin zu Verständnis für psychologische Dynamiken. Sie hat uns gezeigt, wie unterschiedlich Kinder dieselbe Unterstützung erleben – und wie wichtig es ist, diese Unterschiede bewusst mitzudenken.

Besonders hilfreich war für uns die Frage, wann Offenheit verbindet und wann Schweigen belastet. Am Ende haben wir uns entschieden, unsere Kinder frühzeitig zu informieren und sie in den Prozess einzubeziehen. Nicht, um alles auszuhandeln – sondern um Transparenz, Würdigung und Vertrauen zu schaffen. 

„Das Wichtigste, das wir von Frau Watolla gelernt haben, ist, dass Erben kein Ende bedeutet, sondern ein Übergang ist. Und wenn dann Herz und Verstand zusammenspielen, bleibt mehr als Besitz – es bleibt eine Verbindung.“

Als ich in sein Haus zog, spürte ich gleichzeitig Aufregung und Unsicherheit. Es war ein Zuhause voller Geschichte: Möbel, die Geschichten erzählten, Räume, die nach Gewohnheiten dufteten, Erinnerungen an Menschen, die nicht mehr da waren. Ich wollte meinen Platz finden, eigene Ideen einbringen – aber alles wirkte so festgefahren, als hätte das Haus seine eigene Ordnung, die ich nicht stören durfte.

Früh wurde mir klar: Zusammenleben in einem bestehenden Zuhause ist mehr als Einrichtung oder Platzfragen. Es geht um Gefühle, um Respekt, um die Geschichten, die in den Räumen leben. Das größte Zimmer, die alte Vitrine, selbst ein Lampenschirm – alles schien festzustehen. Ich merkte, dass ich mich zwischen Respekt vor der Vergangenheit und meinem Wunsch nach Entfaltung hin- und hergerissen fühlte. Ich war kurz davor, mich von meinem neuen Partner zumindest räumlich zu trennen. 

Mit der Unterstützung der Immobilienpsychologin Frau Watolla fanden wir einen Weg. Sie half mir, die Dynamiken zu verstehen: dass es erlaubt ist, Neues zu gestalten, ohne die Vergangenheit zu verdrängen. Sie zeigte uns, dass man sich bewusst von Dingen trennen kann – nicht als Verlust, sondern als Möglichkeit, Platz für die eigene Geschichte zu schaffen. Erinnerungen an verstorbene Familienmitglieder – wir fanden Wege, sie zu ehren, ohne dass sie uns blockieren.

So entstanden Räume, die uns beiden gerecht wurden: Mein Arbeitsbereich im ehemaligen Gästezimmer, persönliche Akzente im Wohnzimmer, gemeinsame Rituale, die unser Zusammenleben stabil und wertschätzend machen.

Heute fühle ich mich angekommen. Ich bin Teil dieses Hauses, ohne seine Geschichte auszulöschen. Ich habe Raum für mich, wir haben gemeinsam Neues geschaffen. Zusammenleben in einem Haus mit Geschichte kann heilsam sein – wenn man lernt, loszulassen, zu integrieren und bewusst Platz für das eigene neue Leben zu gestalten.

Was als Traum vom neuen Zuhause begann, entwickelte sich für mich schnell zu einer emotionalen Belastung. Die Vision war klar, die Ideen groß – doch im Alltag des Bauprojekts verschwanden diese Bilder zwischen Missverständnissen, stockenden Entscheidungen und wachsender Frustration. Bald merkte ich: Es waren nicht die Pläne oder Kosten, die mich erschöpften, sondern das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

Die Zusammenarbeit mit meinem Architekten wurde zunehmend schwierig. Ich fühlte mich oft nicht richtig gehört, während meine Unsicherheiten und Bedenken als ständige Änderungen oder Kritik wahrgenommen wurden. Entscheidungen zogen sich hin, kleine Verzögerungen fühlten sich an wie unüberwindbare Hürden, und ich fragte mich immer öfter, ob ich diesem Projekt noch gewachsen war.

In dieser Phase hat mich Frau Watolla begleitet – und das veränderte alles. Sie half mir, meine eigenen Bedürfnisse und Erwartungen zu sortieren: Was ist mir wirklich wichtig? Welche Entscheidungen sind emotional, welche sachlich? Wo liegen Missverständnisse – und wie kann ich sie klar ausdrücken?

Gleichzeitig moderierte sie die Gespräche mit meinem Architekten. Mit ihrer ruhigen, strukturierten Art und ihrer Kenntnis löste sie festgefahrene Dynamiken, schuf Verständnis auf beiden Seiten und eröffnete einen Raum, in dem sachlich und respektvoll entschieden werden konnte. Sie übersetzte, ordnete und half mir, wieder die Kontrolle über den Prozess zu gewinnen.

Dank ihrer Unterstützung gewann ich die Sicherheit zurück, die ich verloren hatte. Das Projekt bekam Struktur, Entscheidungen wurden nachvollziehbar und tragfähig, und ich fühlte mich nicht länger wie ein Störfaktor in meinem eigenen Bauprozess.

Heute ist mein Haus fertig – es ist mein Traumhaus geworden. Ohne die Begleitung der Immobilienpsychologin wäre dieser Weg deutlich schwerer gewesen. Sie hat mir nicht nur geholfen, den Prozess zu meistern, sondern auch, das Haus wirklich zu meinem Zuhause zu machen.

Erben: Natascha 61 J.
Vererben: Ehepaar M. 51, 55 J
Zusammenziehen: Saskia, 52 J.
Bauphase mit Carlos, 45 J.
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen